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<title>Junge Sozialdemokraten</title>
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<lastBuildDate>Wed, 26 Apr 2006 17:57:46 +0200</lastBuildDate>
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<title>Kurt Beck: Steuerschlupflöcher schließen</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=16</link>
<description><![CDATA[Der designierte SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat nach der Vorstellung der Leitlinien für ein neues Grundsatzprogramm klargestellt, dass er keine neuen Steuern zum Erhalt der Sozialsysteme einführen will.<br />
 <br /><br /> Beck unterstrich am Montagabend in einem ARD-Interview, es gehe ihm darum, dass dem Staat "mit vernünftigen"  Steuersätzen mehr Mittel als bisher zuflössen. "Ich kündige ausdrücklich keine neuen Steuern an, das ist auch nicht notwendig", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident. Es gehe ihm vielmehr darum, Schlupflöcher im Steuersystem, wo Milliardenbeträge nicht ausgeschöpft werden, zu stopfen.<br />
<br />
Kurt Beck fügte hinzu, dass man langfristig entscheiden müsse, ob Deutschland in Zukunft wie die meisten anderen Staaten nicht einen höheren Anteil seiner Ausgaben für soziale Gerechtigkeit, für Rente, für Gesundheit statt über Sozialversicherungsbeiträge und damit arbeitsbelastend in den Kosten, über Steuern zu erheben. Generell sei es im Rahmen der Programmdebatte notwendig, darüber nachzudenken, wie man den Faktor Arbeit entlasten könne und die soziale Absicherung der Menschen auch in der Zukunft gewährleiste.<br />
<br />
Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen<br />
In seiner Grundsatzrede hatte Kurt Beck zuvor betont, dass der Staat mehr Geld brauche, um Zukunftsaufgaben bewältigen zu können. Leit-Idee für das neue Grundsatzprogramm sei das Modell des ?vorsorgenden Sozialstaats?. Dieser stehe dafür, dass wirtschaftliche Dynamik und soziale Gerechtigkeit keine Gegensätze seien und treffe früher als heute Vorsorge im Gesundheitswesen, bei der Altersversorgung oder der Kinderbetreuung. Es gehe darum, im Vorhinein Krankheit, Arbeitslosigkeit und vieles andere zu verhindern, anstatt soziale Probleme nur zu verwalten.<br />
<br />
Beck betonte, Ziel der Programmdebatte der SPD sei es, ?ein Zusammenwirken zwischen wirtschaftlichem Erfolg, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Vernunft in unserer Gesellschaft? zu erreichen. Der Staat müsse garantieren, ?dass die Menschen darin ihren Platz haben und nicht zum lästigen Übel und nur zum Kostenfaktor werden?.]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 17:57:46 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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<title>SPD Mitgliedschaft unvereinbar mit ?Burschenschaftlicher Gemeinschaft"</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=15</link>
<description><![CDATA[Die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft, die Mitglied in der ?Burschenschaftliche Gemeinschaft? innerhalb der ?Deutsche Burschenschaft (DB)? ist, ist mit der Mitgliedschaft in der SPD unvereinbar. <br /><br /> Die <a href="http://www.burschenschaftliche-gemeinschaft.de/">Burschenschaftliche Gemeinschaft</a>, ein völkischer Kampfverband, dominiert seit Anfang der achtziger Jahre die Deutsche Burschenschaft und kommt die zentrale Rolle im Gesamtverband zu.<br />
<br />
Die Dominanz der Burschenschaftlichen Gemeinschaft schlägt sich nicht zuletzt in der Programmatik der DB nieder. Diese ist eindeutig biologistisch, völkisch und großdeutsch ausgerichtet. Nahezu sämtliche Bestandteile eines rechtsextremen Weltbildes finden sich in der burschenschaftlichen Weltanschauung.<br />
<br />
Die Burschenschaftliche Gemeinschaft ist als rechtsextrem anzusehen, da sie unter anderem "einem völkischem Politik- und Staatsverständnis (Volksgemeinschaftsdenken), Antiliberalismus, der Beschwörung nationaler Identität, Geschichtsklitterung und dem Schüren von Überfremdungsängsten auf der Grundlage eines kulturalistisch begründeten Rassismus, Polemiken gegen die so genannte Umerziehung, so wie gebietsrevanchistischen Forderungen ["Wideranschluss Österreichs und Süd- Tirols]" folgt. (zit. nach Dietrich Heither, "In irgendeiner Form oppositionell", in "Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie?", Wiesbaden 2004).<br />
<br />
So bekennt sich die BG in ihren Standpunkten u.a. zu einer deutschen Machtpolitik in Europa und einen volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff ohne Rücksicht auf Staatliche Gebilde und deren Grenzen (Standpunkte der BG, http://www.burschenschaftliche-gemeinschaft.de/). Die Burschenschaftliche Gemeinschaft war, nachdem der Burschentag 1961 in Nürnberg zunächst eine Fusion von Deutscher und Österreichischer Burschenschaft abgelehnt hatte, am 15. Juli 1961 auf dem Haus der Münchner Danubia gegründet worden, um den ?volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriffs? in den eigenen Reihen durchzusetzen: Nach  diesem zählen Österreicher zum deutschen Volk, österreichische Bünde sollten folglich auch Aufnahme in die Deutschen Burschenschaft finden können. Dies setzte die BG zehn Jahre nach ihrer Gründung, also 1971, durch; seit dieser Zeit können die österreichischen Bünder Mitglied der Deutschen Burschenschaft werden und deren Geschicke mitbestimmen.<br />
<br />
Durch den Eintritt der Österreicher wurde die Burschenschaftlichen Gemeinschaft zur maßgeblichen Strömung innerhalb der deutschen Burschenschaft. Davon zeugen nicht nur zahlreiche Verlautbarungen in den Burschenschaftlichen Blättern, Wahlen und Beschlüsse diverser Burschentage, sondern auch Kundgebungen und Demonstrationen wie der ?Fackelzug zur Wartburg? (31. März 1990) oder der am 22. Oktober 1994 in Innsbruck ausgerichtete ?Gesamt-Tiroler Freiheitskommers?. Die Wahl von BG-Burschenschaften wie Olympia Wien und Rheinfranken Marburg in den neunziger Jahren zu Vorsitzenden Burschenschaften der DB kann angesichts der im Verband bekannten Geschichte(n) dieser Verbindungen denn auch nur als eine Dokumentation der gewachsenen Stärke der BG interpretiert werden. Sie richtet die Deutsche Burschenschaft seit den 80er Jahren ideologisch aus.<br />
]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 11:36:54 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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<title>"Berufliche Bildung umfassend modernisieren"</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=14</link>
<description><![CDATA[Bundeskabinett nimmt Berufsbildungsbericht 2006 zustimmend zur Kenntnis. <br /><br /> Das Bundeskabinett hat am Dienstag den <a href="http://www.bmbf.de/pub/bbb_2006.pdf">Berufsbildungsbericht</a> 2006 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Kabinett begrüßte zudem die Initiative von Bundesministerin Annette Schavan für eine strukturelle Weiterentwicklung der beruflichen Bildung.<br />
<br />
 "Diese strukturelle Weiterentwicklung zielt auf eine umfassende Modernisierung. Dabei soll auch das Zusammenspiel zwischen den Verantwortlichen in der Berufsbildung, aber auch zwischen dem<br />
Berufsbildungs- und Hochschulbereich sowie die Durchlässigkeit zwischen den beiden Bildungsbereichen optimiert werden. Um den wirtschaftlichen und demografischen Wandel besser bewältigen zu können, müssen wir gemeinsam Strategien für Veränderungen entwickeln", sagte Schavan nach der Sitzung des Kabinetts in Berlin.<br />
<br />
 Die Ministerin verwies auf den von ihr einberufenen 'Innovationskreis berufliche Bildung', der am 6. April zum ersten Mal getagt hatte. In diesem Kreis erarbeiten hochrangige Vertreter der Wirtschaft, Wissenschaft, beruflichen Schulen sowie der Sozialpartner und der Länder gemeinsame Strategien für Verbesserungen in der beruflichen Bildung.<br />
<br />
Die wichtigsten übergreifenden Handlungsfelder sind:<br />
<br />
Erhöhung der Ausbildungschancen<br />
*Hier stehen Themen wie die Weiterentwicklung der Berufsbildung, Initiativen zur Verbesserung des Ausbildungsplatzangebotes wie z. B. das Programm "Jobstarter", die Evaluierung der Reform des  Berufsbildungsgesetzes, die fortlaufende Modernisierung der Ausbildungsberufe sowie die Verzahnung zwischen beruflicher Aus- und Weiterbildung auf der Agenda.<br />
<br />
Optimierung des Übergangsmanagements<br />
 Ziel der Aktivitäten ist eine möglichst frühe Förderung von Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Gründen Probleme beim Übergang in eine Ausbildung haben, eine bessere Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie eine Nachqualifizierung für junge Erwachsene ohne Berufsabschluss.<br />
<br />
Weiterbildung/Verbesserung der Durchlässigkeit<br />
Dabei geht es um eine größere Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungsbereichen. Ziele sind dabei die Entwicklung von aufeinander aufbauenden Fortbildungsmöglichkeiten, der Ausbau von Zusatzqualifikationen sowie verbesserte Anrechnungsmöglichkeiten vor allem von der beruflichen Bildung in den Hochschulbereich hinein.<br />
<br />
Europäische Herausforderungen<br />
Neben der Steigerung der Mobilität und des Austausches geht es vor allem um die Entwicklung verschiedener Instrumente zur Verbesserung von Transparenz, Anrechnung und Anerkennung von Qualifikationen und Abschlüssen in der Europäischen Union.<br />
<br />
 Der Berufsbildungsbericht hat gezeigt, dass die duale Berufsausbildung nach wie vor für den überwiegenden Teil der jungen Generation in Deutschland den Zugang zu einer qualifizierten Berufstätigkeit eröffnet. Die duale Bildung schafft damit zugleich wesentliche Grundlagen für das Leben begleitende Lernen. Erstes Ziel der Berufsbildungspolitik der Bundesregierung wird es sein, möglichst allen Jugendlichen die Chancen für eine Ausbildung zu geben, die ihnen einen erfolgreichen Start in das Berufsleben ermöglicht.<br />
<br />
 Zwischen 1. Oktober 2004 und 30. September 2005 wurden bundesweit 550.180 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen; 22.800 Verträge oder 4,0% weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit hat sich nach dem positiven Ergebnis aus 2004 die ungünstige Entwicklung der vergangenen Jahre bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wieder fortgesetzt. Betrachtet man jedoch die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge, wurden 2005 mit 505.191 Verträgen immerhin noch rund 7.900 neue betriebliche Ausbildungsverträge mehr abgeschlossen als vor Beginn des Ausbildungspaktes im Jahr 2003. Parallel dazu verringerte sich auch die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit noch als unvermittelt gemeldeten Bewerber und Bewerberinnen um 3.161 oder 7,2% auf 40.900 Jugendliche. Durch die intensiven Nachvermittlungsaktionen, die im Rahmen des Ausbildungspaktes von den Arbeitsagenturen in enger Kooperation mit den Kammern durchgeführt wurden, konnte diese Zahl bis Mitte Januar 2006 auf rund 15.200 verringert werden.<br />
<br />
 Der <a href="http://www.bmbf.de/pub/bbb_2006.pdf">Berufsbildungsbericht</a> 2006 steht im Internet unter http://www.bmbf.de/pub/bbb_2006.pdf zum Download bereit.<br />
<br />
<br />
]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 11:32:44 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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<title>Kraft der Erneuerung - Die Programmdebatte der SPD</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=13</link>
<description><![CDATA[[ via: <a href="http://programmdebatte.spd.de/servlet/PB/menu/-1/index.html">Kraft der Erneuerung - Die Programmdebatte der SPD</a> ] <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 18:15:51 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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<title>Jusos Hamburg offensiv gegen Studiengebühren ::</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=12</link>
<description><![CDATA[[ via: <a href="http://www.jusoshh.yourweb.de/?p=64">Jusos Hamburg / Junge Sozialdemokraten in der SPD Hamburg » .:: Jusos Hamburg offensiv gegen Studiengebühren ::</a> ] <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 18:13:42 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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<title>2082 Mitglieder - Jusos Hamburg verzeichnen starken Mitgliederzuwachs!</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=11</link>
<description><![CDATA[Der Landesverband der Jusos Hamburg konnte in den vergangen zwei Jahren den größten Mitgliederzuwachs der vergangenen 15 Jahren verzeichnen. <br /><br /> Zwischen April 2004 und April 2006 traten insgesamt rund 600 Hamburgerinnen und Hamburger im Alter zwischen 14 und 35 Jahren in die SPD ein. Die absolute Mitgliederzahl der Jusos stieg damit von 1783 (2004) auf jetzt 2082. Hinzu kommen noch 136 Mitglieder mit so genannten Teilrechten: Junge Menschen, die sich bei den Jusos engagieren, aber formal nicht in die SPD eingetreten sind.<br />
<br />
Philipp-Sebastian Kühn (28): ?Als Landesvorsitzender der Jusos Hamburg freue ich mich über die überaus positive Entwicklung unserer Mitgliederzahl. Mit unseren jetzt insgesamt 2218 Mitgliedern sind wir der größte jugendpolitische Verband in der Hansestadt. Es zeigt zudem, dass wir besser sind als unsere politischen Konkurrenten.?<br />
<br />
Besonders erfreut sind die Jusos darüber, dass der Parteinachwuchs auch mehr als in der Vergangenheit in der Mutterpartei akzeptiert wird. So wurde beispielsweise der erst 24jährige Florian Pudlas zum neuen Vorsitzenden im SPD-Distrikt Barmbek/Uhlenhorst/Hohenfelde gewählt, der zu den drei mitgliederstärksten der Hamburger SPD gehört. Der Juso-Landesvorsitzende Kühn selbst ist seit März stellvertretender Distriktsvorsitzender in Billstedt. ]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 18:07:22 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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</item>
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<title>UMWELT: Klimaschutz sichert 1,5 Millionen Arbeitsplätze</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=10</link>
<description><![CDATA[Umweltschutz ist ein wichtiger Faktor für Wachstum, Beschäftigung und Innovation: Er sichert Arbeitsplätze und stärkt unsere Position auf den Exportmärkten.  <br /><br /> Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hat. <br />
<br />
Exportschlager Umweltschutz <br />
Deutschland war 2003 mit einem Umfang von 31 Milliarden Euro Exportweltmeister bei den Umweltschutzgütern. Es wird diesen Platz allen Schätzungen nach auch in der Bilanz für 2004 behaupten. In Deutschland wurden im Jahr 2004 Umwelt- und Klimaschutzgüter im Umfang von 55 Milliarden Euro hergestellt. Sie machen bereits 5,1 Prozent der gesamten Industriegüterproduktion aus. <br />
<br />
Wichtiger Untersuchungsgegenstand der Studie war auch das Innovationsverhalten der Unternehmen: Mit 3,3 Prozent aller Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Umweltschutz liegt Deutschland weit über dem OECD- und auch dem EU-Schnitt. Bei europäischen Patentanmeldungen in der Umwelttechnik nimmt Deutschland den Spitzenplatz ein. <br />
<br />
Innovationsmotor Umweltschutz<br />
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bilanzierte: "Umweltpolitik ist in Deutschland ein Innovationsmotor. Dank unserer Umwelttechnik haben wir eine führende Position auf den internationalen Märkten."<br />
<br />
Er mahte aber auch, sich nicht auf den Erfolgen auszuruhen: "Wer morgen Märkte besetzen will, muss heute handeln. Dazu trägt eine anspruchsvolle und berechenbare Umweltpolitik bei." Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffizienz seien längst keine rein ökologischen Fragen, sondern harte ökonomische Zukunftsthemen, so der Minister. <br />
<br />
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) haben die Studie erarbeitet. Sie untersucht die wirtschaftlichen Potenziale, die Beschäftigungswirkungen sowie das Innovationsverhalten und die Wettbewerbsfähigkeit der Umweltschutzwirtschaft.<br />
]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 17:38:40 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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</item>
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<title>Der Unterschied - Recht hat er! </title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=9</link>
<description><![CDATA[Franz Müntefering<br />
SPD- Vize-Kanzler und Bundesarbeits- und Sozialminister, hat einen großen Unterschied zwischen sich und Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt festgestellt.<br />
<br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/13528/images/Schmidt_Helmut__Muentefering.jpg" alt="" />  <br /><br /> "Er kann gut Papierflieger basteln. Ich nicht. Ich werfe nur mit Papierklumpen", verriet der 66-Jährige der Zeitschrift "Neon". Zugleich weiß ?Münte? die Vorzüge seines Amtes zu schätzen. "Das Beste am Ministersein ist: Um einen herum haben 1.000 Leute viel Ahnung - oft mehr als man selbst". Und was seine politische Überzeugungen angeht, hält sich der Minister an ein altes Sprichwort: "Wer in der Jugend kein Kommunist war, hat kein Herz, wer es im Alter noch immer ist, keinen Verstand".<br />
]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 17:36:43 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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<category domain="http://www.blogg.de/tag/franz_muentefering">franz_muentefering</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/helmut_schmidt">helmut_schmidt</category>
</item>
<item>
<title>Beck: Wir haben die Kraft der Erneuerung</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=8</link>
<description><![CDATA[Der designierte SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat die Leitlinien des neuen Grundsatzprogramms der Sozialdemokratie vorgestellt. ?Ich bin mir sicher, dass die SPD die Kraft zur Erneuerung aufbringen wird?, sagte Beck am Montag in Berlin. <br /><br /> Das Motto des neuen Programms, ?Kraft der Erneuerung?, sei als Anspruch der Sozialdemokraten an sich selber zu verstehen, ihre Kraft im Interesse Deutschlands, eines geeinten Europas und einer Welt des friedlichen Zusammenlebens einzusetzen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident rief die Mitglieder der SPD und die Menschen in Deutschland zu einer breiten Diskussion über das neue Grundsatzprogramm der SPD, das im Herbst 2007 beschlossen werden soll, auf. ?Ich denke, dass es eine intensive, und wo es sein muss, auch durchaus kontroverse Diskussion wird?, sagte Beck . Ausdrücklich bedankte er sich bei Matthias Platzeck für die Ideen und Gedanken, mit denen er die Programmdebatte angestoßen habe. <br />
<br />
Beck stellte klar, dass das neue Programm nötig sei, um Antworten auf drängende Zukunftsfragen zu geben. Er betonte, was in 143 Jahren Geschichte der Sozialdemokratie an Werten gewachsen sei, sei ?die Basis, worauf wir aufbauen?. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stellten bleibende Werte dar, an denen sich jede humane Gesellschaft orientieren müsse. Klar sei jedoch, dass zwischen Freiheit und Solidarität keine Wahl bestehe, sondern es gebe nur ?ein Sowohl-als-auch?.<br />
<br />
In den Zeiten der Globalisierung seien die nationalen, aber auch die europäischen Möglichkeiten der Politik zwar begrenzt. ?Es kann aber nicht sein, dass Demokratie ihr Ende dort hat, wo ökonomische Interessen ihren Anfang haben.? Es gelte eine Wirtschaftsordnung durchzusetzen, in der die Handelnden um ihre Verantwortung wüssten, forderte Beck. <br />
<br />
Der designierte SPD-Vorsitzende bekannte sich in seiner Rede zum Auftakt der Programmdebatte zu einer Politik, die die Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt, und hob die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements hervor. Beck versicherte, die Sozialdemokraten wollten helfen, wo Hilfe gebraucht werde. Es müssten aber auch diejenigen, die die Solidarität brauchen, ihren Beitrag leisten. In einer freien Gesellschaft gebe es Rechte und Pflichten. ?Wenn wir nur noch von Rechten sprechen, dann werden wir diese Gesellschaft nicht lebendig halten können?, warnte Beck. <br />
<br />
Als ?zentrale Frage für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft? bezeichnete Beck ein Mehr an Familienfreundlichkeit. Die Kraft der Gesellschaft müsse darauf gerichtet werden, dass junge Menschen ihre berufliche Zukunft mit der Entscheidung für ein Kind verbinden könnten.  Eine der ?bittersten Niederlagen? nannte Beck die Ergebnisse der PISA-Studien, wonach sechs Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Durchlässigkeit des Bildungssystems in Deutschland nicht ausreichend sei. ?Das müssen wir ändern?, unterstrich er. ?Wir dürfen nicht zulassen, dass wir in ein Zwei-Klassen-Bildungssystem auseinander fallen.?<br />
<br />
Die SPD müsse die Dinge, die die Menschen bedrücken, aussprechen. Dazu gehörten auch die sicherheitspolitischen Herausforderungen. Die Spaltung auf der Welt müsse überwunden werden, forderte Beck. Es gelte, andere Völker, andere Kulturen, andere Religionen ernst zu nehmen.  <br />
<br />
Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen bekräftigte Kurt Beck, dass für Sozialdemokraten auch in Zukunft ein ?klares Primat der diplomatischen, politischen Lösung von Konflikten? gelte.  Deshalb sei eine stärkere, gemeinsame Stimme der Europäischen Union als bisher notwendig.  <br />
<br />
Als zentrale Aufgaben der  Grundsatzprogrammdebatte nannte der designierte SPD-Vorsitzende, zu klären, was die sozialdemokratischen Grundsatzwerte heute bedeuten würden und wie man sie in die Praxis umsetze.  Es gelte die Programmatik weiter zu entwickeln, um beispielsweise die Globalisierung,  den Sozialstaat und die soziale Marktwirtschaft  weiterhin aktiv zu gestalten oder die künftigen Aufgaben des Staates zu definieren. ?Wir gehen mit vollem Schwung  und aus vollem Herzen an die Programmdiskussion ran?, sagte Kurt Beck.<br />
]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 17:33:05 +0200</pubDate>
<dc:creator>Officer2001</dc:creator>
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<ent:topic ent:href="http://www.blogg.de/?category=politik" ent:id="politik">politik</ent:topic>
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</item>
<item>
<title>»Junge Wilde« auf dem Weg nach Berlin</title>
<link>http://jusos.blogg.de/eintrag.php?id=7</link>
<description><![CDATA[Wahlkampf 2005 - die Chance für den Nachwuchs - MOPO sprach mit den Youngsters<br />
<br />
Der Bundestagswahlkampf 2005 ist die Stunde der Jungen. Die "Heißdüsen" in den Parteien drängen ins Rampenlicht. Kein Wunder, viele Wähler haben den alles beherrschenden Wunsch nach Veränderung, das betrifft auch das Personal. Die altbekannten Köpfe an Infoständen werden es also nicht reißen, das wissen die Youngsters. Wie steht es also um die Generationengerechtigkeit in den Parteien? Wie viel haben die Jungen überhaupt zu sagen?  <br /><br /> "Wir brauchen einen radikalen Generationenwechsel", so Bundes-Juso-Chef Björn Böhning (26). SPD-Chef Franz Müntefering wollte das Projekt "Verjüngung" anpacken, aber in dem kurzen Wahlkampf setzte man lieber auf Bewährtes. Parteienforscher unken schon, die SPD verkalke und verliere den Kontakt zu den jungen Wählern. In Hamburg kochte die Generationenfrage beim Gerangel um die Listenplätze hoch.<br />
<br />
Wenigstens Platz acht der Liste hat der Eimsbüttler SPD-Kandidat und Ex-Juso-Vorsitzende Niels Annen (32) ergattert. "Die SPD braucht neue Köpfe und dafür stehe ich", so Annen. In der SPD seien, anders als in der Opposition, zu wenig junge Leute aufgebaut worden - die auch andere Blickwinkel haben: "Wir haben zu wenig nachgedacht, was junge Leute vom Sozialstaat erwarten", so Annen. Das aktuelle Modell liefere wenig Antworten auf heutige Fragen in einer flexiblen und unsicheren Welt - in der die Älteren nicht groß geworden sind. "Und wir sagen viel zu wenig, wo konkret was genau passieren muss", sagt Annen. Wenn die SPD die Menschen dazu bekäme zuzuhören, dann hätte sie eine Chance. Der Berlin-Kandidat will das mit einem "jungem Wahlkampf" erreichen: rotes Wassereis verteilen, mit Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit durch Brunch-Lokale ziehen und Info-Abende in seiner "Roten Bar" veranstalten. Im Wahlkreis Nord hat Annen mit Christian Carstensen (32) wenigstens einen gleichaltrigen Bundestagsbewerber. Wenn die Wahl vorbei ist, soll auf dem Parteitag im November das Thema Generationengerechtigkeit diskutiert werden.<br />
<br />
Die Grünen haben die Auseinandersetzung schon hinter sich. "Wir haben einen guten Einfluss bei den Alt-Grünen, sie hören unseren Rat", sagt Martin Bill°(23), Landesvorsitzender der Grünen Jugend. Krista Sager und Anja Hajduk nehmen sich regelmäßig Zeit für den Nachwuchs - der ihnen dann seine Kritik um die Ohren haut: "Die Bereiche Krieg und Frieden oder Hartz IV diskutieren wir emotionaler, da sind wir linker", so Bill. Der GAL-Bundestagskandidat in Eimsbüttel Till Steffen (32) ergänzt: "In einigen Bereichen sind bei den Älteren die Veränderungen der Lebenswelt nicht angekommen." Die Jungen suchten auch neue Formen. "Früher hat die GAL sich auf Bürgerinitiativen bezogen", sagt Steffen. Er setzt auf das Internet, auf Stände am Kiez und auf seinen "greenklub", der bis zur Wahl geöffnet hat. Für die Gleichberechtigung will er in seinem Klub eine Tupperparty für Männer veranstalten.<br />
<br />
Ein Jungspund ist er nicht mehr, aber mit 38 Jahren gehört er in der CDU zu der jungen Generation: Marcus Weinberg, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Altonas CDU-Kandidat. "Junge Leute bekommen in der CDU Schritt für Schritt Verantwortung", sagt er. Gezielt würden Hamburger in die Bundespolitik eingeführt. "Junge Positionen wie Schwarz-Grün in Altona wären vor Jahren noch undenkbar gewesen", so Weinberg. Er trifft seine Wähler beim Beachvolleyball oder auch bei der Erstwählerparty im Café Ole.<br />
<br />
Ungestümer ist "Solid", ein Linkspartei-naher Jugendverband. Hier legen die Jungen mit vollem Körpereinsatz los. Rund 100 Mitglieder prügelten sich kürzlich symbolisch um Jobs auf dem Gänsemarkt.<br />
<br />
JANA GERLACH<br />
Erschienen auf www.mopo.de am 8. August 2005]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Aug 2005 13:28:50 +0200</pubDate>
<dc:creator>JungerSozialdemokrat</dc:creator>
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